Nistkasten - Waldkauz:

Menu
  Schleiereule
  Steinkauz
  Waldkauz
Uhu
 

Ort: 
Die Waldkauz zieht es vor in entweder ausschließlich Laub oder sonst Laub-Nadelwald zu sein. Deshalb wird man am meisten Erfolg haben wenn man den Kasten in einem Laubbaum am waldrand oder am Rande von einer Lichtung aufsetzt.
Der Kasten muss in 6-8 m. Höhe angebracht werden. In einem Laubbaum hat die Nachteule die besten Ab-und anflugsmöglichkeiten. Wenn man auf diese weise eine Nachteule hat, kann man oft beobachten wie sie, auch am Tage, sitzt und aus dem Loch späht.
Man kann auch den Kasten für die Waldkauz auf einem Hof aufhängen. Dann müsste der Kasten gegen Norden gerichtet werden, am Giebel in gleicher Höhe, 6-8 m.. Dadurch wird vermieden dass der Kasten im Sommer zu warm wird, und der steife westwind durchs Einflugsloch wird umgangen.

Materialien:
Da der Kasten draußen hängt, muss der aus wetterbeständigem Material bestehen. Das beste ist, 25-30 mm. Bretter zu nehmen, aus Tanne oder Fichte. Um den Kasten weiterhin wetterfest zu machen kann man das Dach mit Dachpappe bekleben. Für den zusammenbau werden galvanisierte Nägel oder Schrauben benutzt.

Aufhängung:
Der Kasten wird mit einem Tau oder noch besser mit einem Lochband welches um den Stamm gelegt wird und dann auf den Kasten von beiden Seiten befestigt wird. In jedem Fall ist es von Vorteil wenn das Tau oder das Lochband in der Vertiefung von der Astgabelung liegt, oder an einem Ast von der Rückseite des Stammes. Wenn man die möglichkeit hat den Kasten auf einem abgesägten Aststumpf ruhen zu lassen ist es Teils leichter den Kasten aufzuhängen und teils muss die Konstruktion nicht das ganze Gewicht tragen (- ein solider Kasten kann zwischen 15 und 20 Kg. Wiegen). Wird der Kasten am Giebel aufgehängt ist es vorteilhaft winkelbeshläge zu benutzen.

Wenn man den Kasten Typ. B aufhängt muss man bedenken dass Turmfalken sich möglicherweise einnisten werden. Besonders wenn der Kasten am waldesrand sitzt.

Diese seite drucken